| Ein Feuerwehrgedicht
von Karl Borromäus Reisinger |
| Aus seinem Gedichtband
"Altensteiger Zaubersprüche" |
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| Zum Feuerwehrfest |
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| Gar schmerzlich
sucht ein braves Mädchen |
| oft nach dem Lebenskamerädchen,
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| das ihm, vom Himmel
vorbestimmt, |
| sein Herz in treue
Hände nimmt. |
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| Doch
wehe! Manche hat's erfahren: |
| Die Liebe birgt
auch viel Gefahren! |
| Man treibt mit
ihr oft Spott und Hohn. |
| Wo findet man
den Rechten schon? |
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| Zu diesem Zweck
empfiehlt sich sehr |
| der Nachwuchs
bei der Feuerwehr. |
| Wohl ihr, die
einen Wehrmann kennt, |
| sie weiß wohin,
wenn's bei ihr brennt! |
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| Schon ist er da,
der brave Mann, |
| und weiß auch,
wie er helfen kann, |
| nicht nur im Unglück,
nein auch weiter, |
| als stets besorgter
Blitzableiter. |
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| Seht ihn euch
an, den prächt`gen Kerle, |
| innen und außen
eine Perle! |
| Am ganzen Leibe
wohlbestückt, |
| das Antlitz kühn
und bartgeschmückt. |
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| Ob Feuer oder
Unglücksfälle, |
| schon ist er kampfbereit
zur Stelle! |
| Ein wahrer Held
der Ehrenpflicht, |
| mehr als ein "Danke"
will er nicht. |
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| Drum, schöne Mädchen,
lasst euch sagen, |
| wollt ihr's mit
Männern wirklich wagen, |
| ruft flehend zu
St. Florian: |
| Oh! Schick mir
einen Feuerwehrmann! |
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| mit freundlicher
Genehmigung des Autors |
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